Seiten anzeigen
Schriftgröße:
A
 
A
 
A
zur Stärkung der Zivilgesellschaft

Unsere Projekte

und was sie bewirken

Unsere Projekte

Crowdfunding-Plattform Respekt.net, seit 2010

Als erstes konkrete Projekt hat der Verein Respekt.net im Jahr 2010 die Crowdfunding-Plattform Respekt.net gegründet. Auf dieser Online-Plattform werden Menschen mit engagierten Ideen potenziellen Unterstützerinnen und Unterstützern präsentiert. Wertvolle Projekte werden schnell und einfach vielen Menschen zugänglich gemacht und die Umsetzungschancen guter Ideen zur Verbesserung der Welt erhöht. Mit der Crowdfunding-Plattform Respekt.net will der Verein Respekt.net vor allem Einzelpersonen und kleinen Gruppen helfen, ein Forum für die Unterstützung ihres Engagements zu finden. Selbstverständlich steht die Plattform auch Vereinen und Unternehmen offen.
Im Jahr 2019 hat die Plattform die Spendenmarke von 2,5 Millionen Euro überschritten.

meineAbgeordneten.at, seit 2011

Meine Abgeordneten nimmt Parlamentarismus ernst und informiert die Öffentlichkeit seit Herbst 2011 über die Lebensläufe, Nebeneinkünfte, Arbeitsschwerpunkte und beruflichen Tätigkeiten von über 700 SpitzenpolitikerInnen. Informationen zu allen Abgeordneten werden von unserer Redaktion laufend aktualisiert und ergänzt und neue Dossiers werden recherchiert. Zudem erfolgt eine Vorabrecherche der aussichtsreichsten Kandidaten vor dem Wahltermin um eine entsprechend aktuelle Wählerinformation zu ermöglichen.

Meine Abgeordneten wurde von Respekt.net initiiert und wird von MediaClan im Auftrag der Respekt.net-Betriebs-Gesellschaft m.b.H. und WOTI World of Tomorrow Institute GmbH (vormals Act.Now GmbH) betrieben.

SteuernZahlen.at - Unsere Steuern, 2013 - 2016

Auf der Steuer-Transparenz-Plattform SteuernZahlen.at konnte erstmals jeder seinen Gesamtsteuerbeitrag einfach, anonym und kostenlos ermitteln. Erklärtes Ziel ist es, neben der Information des Einzelnen auch eine fundierte, faktenbasierte steuerpolitische Diskussion frei von Klischees und Vorurteilen zu fördern. In Zusammenarbeit mit dem Economics of Inequality Research Institute der WU Wien wurde durch die Kombination der Ergebnisse mit bereits vorhandenen Daten erstmals umfangreiche Berechnungen zu den Einkommensquellen, Konsumausgaben und insgesamt gezahlten Abgaben nach Perzentilen der österreichischen Haushalte und Einzelpersonen erstellt.

Den Abschluss zum Projekt bildete die Pressekonferenz am 18.10.2016 im Presseclub Concordia.

Orte des Respekts, seit 2014

In Österreich engagieren sich tausende Menschen für ein besseres Zusammenleben. Die Orte, an denen diese Menschen etwas Besonderes für unser Zusammenleben tun sind „Orte des Respekts“. Im Jahr 2014 zeichnete Respekt.net erstmals „Orte des Respekts“ aus, mit dem Ziel, Projekte sichtbar zu machen und die Menschen, die dahinter stehen, vor den Vorhang zu bitten. Mit großem Erfolg wurden 2016 und 2018 die Kampagne erneut durchgeführt.

Asylwohnung.at - Privatunterkünfte für Flüchtlinge, 2015/2016

Im ersten Halbjahr 2015 wurden in Österreich ca. 28.500 Asylanträge eingereicht. Das sind mehr Anträge als in den zehn vorangehenden Jahren jährlich erreicht wurden. Im Sommer stieg die Anzahl der Asylanträge noch einmal rapide an. Täglich wurden ca. 300 Asylanträge eingereicht und die österreichische Politik war sichtlich überfordert damit, den geflüchteten Menschen eine humane Unterbringung zu gewährleisten. Nach den Strapazen der Flucht mussten sie teilweise in Zelten, Bussen oder unter freiem Himmel schlafen. Auf der anderen Seite verhielt sich die österreichische Zivilgesellschaft vorbildlich. Viele ÖsterreicherInnen wollten sich mit der Situation nicht abfinden und engagierten sich für unsere neuen MitbürgerInnen. Viele Menschen wollten Flüchtlinge auch privat aufnehmen und ihnen damit zu einem neuen Leben in Würde verhelfen. Da es keine zentrale Informationsstelle gab, wussten viele aber nicht wie.

Daher Ergriff der Verein Respekt.net die Initiative und konzipierte das Projekt „Asylwohnung.at“. Ziel war es einen Leitfaden zur Unterbringung von Flüchtlingen zu erstellen, der das Thema verständlich macht, Unsicherheiten beseitigt und so das Helfen erleichtert. Dadurch soll vermehrt langfristiger, leistbarer Wohnraum für geflüchtete Menschen in Österreich gefunden werden.

In wenigen Monaten hat es Asylwohnung.at geschafft, eine große Bekanntheit zu erreichen - speziell in den Kreisen der „Flüchtlingshelfer/innen“. Von Oktober 2015 bis Juli 2016 wurde die Seite über 13.200 mal aufgerufen. Da die Seite überaus gut angenommen wurde, sowohl bei NGOs als auch bei Privaten, die Wohnraum an Flüchtlinge vermieten wollten, wurde im März 2016 im Zuge einer Kooperation mit dem Verein Österreich Hilfsbereit ein Folgeprojekt gestartet. In einem zweiten Schritt wurde eine Webseite für die organisierte Unterbringung von Flüchtlingen gestartet. 

Das Projekt hatte den Zweck die organisierte Unterbringung von Flüchtlingen einer breiten Masse verständlich zu machen, so Zweifel auszuräumen und Möglichkeiten aufzuzeigen. Dadurch sollen mehr kleine Quartiere geschaffen werden, um Flüchtlingen in Österreich eine menschenwürdig unterzubringen.  

CALL4Europe, 2015/2016

Unter dem Titel „CALL4Europe“ organisierte Respekt.net 2015/2016 einen Themenschwerpunkt zur Zukunft Europas auf der Crowdfunding-Plattform Respekt.net. Ziel war es, Projekte zur Zukunft Europas anzuregen und zu ermöglichen, innovative Lösungen für Europas Herausforderungen zu finden, zivilgesellschaftliches Engagement für Europa sichtbar zu machen und das Europa-Bewusstsein zu stärken. Respekt.net stellte dafür 100.000 Euro in Form von Verdopplungsspenden zur Verfügung. Die besten Projekte wurden von einer hochkarätigen Jury ausgewählt und mit einer Verdopplungsspende in Höhe von 50% des jeweiligen Zielbudgets prämiert.

31 Projekte wurden für den Projektwettbewerb eingereicht, zehn Projekte wurden ausgewählt und mit einer Verdopplungsspende prämiert. 

Das Hunderterwunder – gib dem Pensionshunderter einen Sinn, 2016/2017

Den Anlass zum Projekt Hunderterwunder gab der Beschluss des „Pensionshunderters“ von der österreichischen Bundesregierung im November 2016. Damit ist die einmalige Auszahlung von € 100 an alle Pensionistinnen und Pensionisten in Österreich unabhängig von deren Pensionshöhe gemeint. Als Antwort auf dieses Regierungsgeschenk, rief der Verein Respekt.net PensionistInnen, die das Regierungsgeschenk nicht brauchen oder nicht wollen, dazu auf das Geld zu spenden. So profitieren jene von dem Geld, die es wirklich benötigen. 

Im Rahmen des Hunderterwunder-Awards wurde dann das über die Plattform Respekt.net gespendete Geld von insgesamt 4.500 Euro als Preis an engagierte Projekte zur Verbesserung der Gesellschaft vergeben. Sieben Projekte haben sich für den Award beworben und konnten erfolgreich für ihr Projekt mobilisieren.

Die gesammelten 4.500 EUR wurden als Preisgelder im Rahmen des Hunderterwunder-Awards per Einfach Voting an zwei Sieger vergeben. 

Platz 1: Projekt „Empowerment-Baustelle am Hofkollektiv Wieserhoisl“        
Preisgeld: 3.000 EUR

Platz 2: Projekt „Film ab! Für junge Menschen mit Behinderung“                    
Preisgeld: 1.500 EUR 

Es haben sich 805 Personen am Voting beteiligt und ihre Stimme abgegeben. Außerdem konnten beide Projekte durch ihren Sieg ihr Projekt ausfinanzieren und haben bis Ende Mai auch Folgeprojekte eingereicht, denen dann der überschüssige Betrag des Gewinnes übertragen wurde.

starkeabgeordnete.at, seit 2017

Demokratie benötigt klare Regeln und Strukturen, und auch ein hohes Maß an Sorgfalt und Verantwortung, um effektiv zu funktionieren. Die gesetzlichen Regelungen in Österreich leiden nicht nur an Überregulierung und an „politischen Schnellschüssen“, sie sind auch teilweise unübersichtlich, häufig nur schwer verständlich und praktisch oft kaum bzw. schwer umsetzbar. Einer der Gründe hierfür liegt dort, wo die Gesetze beschlossen werden: in unserem Parlament. Es gibt zu wenig Zeit und mangelnde legistische und personelle Ressourcen für das Parlament, und zu wenig fundierte Diskussionen. Die erste Maßnahme der Initiative war die Erarbeitung eines Katalogs von sieben Qualitätskriterien für klare und nachvollziehbare Gesetze. Auf Basis dieser Qualitätskriterien, können Mängel und positive Beispiele von Gesetzen klar benannt und analysiert werden. Informationen dazu sind zu finden auf www.starkeabgeordnete.at.

Shelter Project - Iraq, 2017/2018

Respekt.net startete zusammen mit den Projektpartnern Better Shelter und Terre des hommes im Jahr 2017 eine Resettlement Initiative im Irak

Better Shelter wurde von der IKEA Foundation gemeinsam mit dem UNHCR entwickelt. Die Unterkünfte wurden vor Ort von der Schweizer NGO Terre des hommes (TdH) übernommen, gemeinsam mit den bereits wartenden Familien aufgebaut. TdH führte auch das Monitoring durch. Die lokalen Behörden waren involviert.

Als das Projekt im August 2017 gestartet wurde, war der Aufbau der Shelter im Nordirak als temporäre Wohnquartiere für bis zu 500 Familien mit Herbst 2017 angesetzt. Die Partnerorganisationen Terre des hommes und Better Shelter konnten aber aus verschiedenen nicht vorhersehbaren Gründen dieses Ziel nicht halten. Es gab immer wieder Sicherheitsprobleme, anhaltende und immer wieder aufflackernde Unruhen vor allem auch während der Wahlauseinandersetzung im Irak machten es unmöglich, die Shelter in das Zielgebiet zu bringen und einen geordneten Verteil- und Aufbauprozess zu gewährleisten.

Die Zurückkehrenden suchten laut Projektpartnern in der Zwischenzeit eher Herberge bei Familienmitgliedern oder Bekannten, deren Häuser noch einigermaßen bewohnbar waren und starteten so den Wiederaufbau ihrer eigenen Existenz.

Der Plan von Terre des hommes und Better Shelter war es danach, die Shelter als Übergangsräume für Schulklassen einzusetzen. Viele Schulen waren zerbombt und die Kinder der Zurückkehrenden hatten keine Lernorte. Die Shelter konnten hier gute Dienste leisten und für eine möglichst rasche und ungestörte Wiederaufnahme eines halbwegs geregelten Lebens sorgen.

Bis Dezember 2018 konnten insgesamt 1165 Shelter an 330 Schulen verteilt werden. 750 Klassenräume sind dadurch für SchülerInnen der Region entstanden.